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2026 – KW40: Zwei Jahre später.

Huch. Das letzte Update hier ist tatsächlich schon eine ganze Weile her.

Fast zwei Jahre, um genau zu sein.

Nicht, weil es an der Börse nichts zu erzählen gegeben hätte. Ganz im Gegenteil. Und auch nicht, weil ich irgendwann beschlossen hätte, dass dieses kleine Tagebuch hier keinen Spaß mehr macht.

Es kam einfach das Leben dazwischen.

Arbeit, Familie, andere Projekte – und irgendwann stellt man fest, dass aus „nächste Woche schreibe ich wieder“ ziemlich problemlos zwei Jahre werden können.

Das Depot hat in dieser Zeit allerdings nicht geschlafen.

Es wurde gekauft, verkauft, gespart, Dividenden wurden gezahlt, Kurse sind gestiegen und gefallen. Manche Entscheidungen waren ziemlich gut. Andere eher geeignet, um sich daran zu erinnern, dass Selbstüberschätzung an der Börse weiterhin kostenlos angeboten wird.

Also eigentlich alles wie immer.

Und irgendwann in den vergangenen Wochen kam der Gedanke: Warum eigentlich nicht wieder anfangen?

Nicht mit dem Anspruch, hier den nächsten großen Finanzblog aufzubauen. Nicht mit täglichen Marktanalysen, Kurszielen oder dem Versuch, irgendjemandem zu erklären, welche Aktie er morgen kaufen soll.

Sondern wieder so, wie f1nanc3 ursprünglich gedacht war:

Als persönliches Börsentagebuch.

Ein bisschen Depot. Ein bisschen Dividende. Ein bisschen Leben. Gedanken zu Unternehmen und Märkten. Manchmal ernst, manchmal mit einem Bier in der Hand.

Und vermutlich künftig auch ein bisschen mehr darüber, was Geld eigentlich mit unserem Leben zu tun hat – und was nicht.

Denn in zwei Jahren verändert sich nicht nur ein Depot.

Man selbst verändert sich auch.

Einige Dinge werden wichtiger. Andere plötzlich erstaunlich unwichtig. Und irgendwann merkt man vielleicht, dass Vermögensaufbau nicht darin bestehen kann, ständig nur auf die nächste größere Zahl zu schauen.

Dankbarkeit gehört für mich inzwischen mindestens genauso dazu.

Für das, was schon da ist. Für Möglichkeiten. Für Menschen. Für Gesundheit. Und vielleicht auch dafür, dass man sich überhaupt Gedanken darüber machen darf, wie man sein Geld anlegt.

Trotzdem bleibt das hier natürlich ein Börsentagebuch.

Und damit gelten weiterhin zwei einfache Regeln:

Meinungen dürfen Stammtisch sein. Zahlen nicht.

Und:

Das hier ist mein Geld und mein Tagebuch – keine Anlageberatung.

In diesem Sinne:

Schön, wieder hier zu sein.

Und jetzt schauen wir mal, was aus den nächsten zwei Jahren wird.

Carl

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